WARM UP

Das Projekt war eine spannende Herausforderung, die mir half, meine bisherigen Kenntnisse in der klassischen Entwicklung von Porzellanprodukten um die neuen Herstellungsverfahren 3D-Modellierung und Rapid-Prototyping zu erweitern. So konnte ich die bereits im Studium gewonnenen Grundkenntnisse im 3D-Modellierungsprogramm Rhino vertiefen und zusammen im 3D-Druck praktisch anwenden. Die daraus entstandenen vergrößerten Modelle dienten als Ausgangsform für klassischen Modellbau und für weitere Porzellanverarbeitungstechniken, getreu dem Motto „analog trifft digital“. Dabei erhielt ich bewusst die Rillenstruktur aus dem 3D-Druck, um den digitalen Ursprung meiner Objekte nicht zu verbergen.
Bei der entstandenen Serie „WARM UP“ handelt es sich um mehrere Massagesteine mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, die durch ihre ergonomische Form sehr gut in der Hand liegen. Im Innerem sind sie mit Moorschlamm gefüllt, das auch als Moorpackung in der Physiotherapie seine Anwendung findet. Schonend aufgewärmt können Porzellansteine die Wärme über längere Zeit speichern und einen mit einer „Hot Stone“ Massage vergleichbaren Effekt erzielen.